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Augsburg
2000
Gesamtlänge ca. 130m
(23,0 m + 47,0 m + Dammbereiche)
Visualisierung: Mark Przyrembel |
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Tragwerk
Beide Brücken sind als Zweigelenk-Rahmen konzipiert. Der "Steindamm" wird als Schar vorgespannter Plattenbalken-Rahmen in Sichtbeton vorgesehen.
Die "Filigranbrücke" in Analogie dazu, jedoch in eigener Interpretation, als Schar schlanker Stahlverbund-Rahmen. Diese werden in der Hochwasserzone in massive Rahmenstiele mit Betongelenken überführt. Die leichte und effiziente Bauweise mit Halbfertigteilen und die symmetrische Wahl der Tragkonstruktion ermöglicht die einfache und schnelle Bauweise als halbes Bauwerk unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. |
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| Westliches Widerlager |
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Entwurf
Der städtebauliche Kontext erlaubt keine dominierende Konstruktion, d.h. obenliegende Tragwerke, was auch die zu überbrückenden Spannweiten zu der erforderlichen Breite oder die räumliche Enge der Brückenköpfe nahelegen.
Ziel des Entwurfes ist es, die beiden unterschiedlichen Überbrückungssituationen herauszuarbeiten und zu verdeutlichen.
Hierzu wurde der Bereich über den Wertachkanal bis zum Ufer der Wertach als massiver "Steindamm" ausgebildet, der sich deutlich von dem filigranen Teil über die Wertach, der eigentlichen Brücke, abhebt. |
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Es wurde besonderer Wert auf die Wahl einer attraktiven Konstruktion und Untersicht, sowie auf die hohe Detaillierungsqualität der Einzelelemente gelegt.
Als Bespiel seien z.B. die Lichtöffnungen im Bereich der Haltenstellen für die attraktive fussläufige Unterquerung am Wertachkanal, die Widerlagerausbildung mit den Treppenanlagen und das Lichtkonzept der Hauptbrücke erwähnt. |
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