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Hannover - Stadtteil Kronsberg
1996 |
Nutzfläche:
ca. 11.000 m²
+15.000 m² |
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Quartierpark Süd,
das Wechselspiel von Bühne und Szene: Dem Gebäuderahmen
stellt sich der Park als eigenständiger, auf die Topographie
bezogener, Landschaftsraum aus Baumhain und Wiesenplateau gegenüber.
Ein Kastanienplatz hebt sich aus dem Strassenraum heraus und gewährt
damit einen weiten Ausblick über die Spielwiesen. Die fliessend
modulierten Wiesen lösen sich etwas von der Neigung und entwickeln
sowohl einen eingesenkten wie auch einen herausgehobenen Bereich.
Die Kita ist nach innen orientiert und bietet den Kindern Ausblicke,
aber den Passanten wenig Einblick. Nach dem Auftakt an den vorgelagerten
Platz, gelangt der Besucher durch das Foyer auf die Ebene der Spiel-
und Gruppenräume. Dieser Bereich löst sich in seiner Holz-Glas-Fassade
auch von dem Mauersockel ab. |
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Entwurf
Quartierpark Nord, das Spiel mit Kulissen
und Perspektiven.
Ein aus der städtebaulichen Struktur abgeleitetes Netz aus Durchblicken
und Wegen folgt der natürlichen Hangneigung, es gliedert den
Park in Bewegungs- und Aufenthaltsräume, die sich um einen innen
liegenden Platzbereich gruppieren. Im Gegensatz zu den der Neigung
folgenden Wegen und Spielrasenbändern verharren die Aufenthalts-
und Spielräume in der Horizontalen. Die Gartenräume sind
von Böschungen oder Hecken und Baumreihen räumlich gefasst.
Die Einzelbäume folgen drei eigenständigen Themen, die sich
unterschiedlich oft wiederholen: Obstbaumhain, der mit einer Staudenunterpflanzung
zum Verweilen in meditativer Atmosphäre anregt. Baumgerahmter
Spielplatz, der die Möglichkeit zur Einordnung von Sandspielflächen,
Schaukeln oder Tischtennisplatten etc. bietet. |
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