Henry Ripke - Architekten
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Kettenbrücke
Realisierungswettbewerb - Ankauf
Schwerpunkte
-Ingenieurbauwerke im innerstädtischen Kontext -Stahlbau -
Vorgabe
Ersatzneubau für die bestehende Spannbetonbrücke in einem städtebaulich sensiblen Stadtraum und historischen Kontext.
Bamberg, 2006
Spannweite 85,00 m
Nutzbreite 14,50 m
Bauhöhe 1,50 m
Logo - Konzept
Querschnitt
Querschnitt
Die Widerlager sind kontrastierend zu der schlanken Stahlkonstruktion als massive Stahlbetonkonstruktion ausgebildet, die mit den Pylonsockeln zu einer Figur zusammengezogen sind.
Die Oberfläche ist teilweise vertikal durch schmale Bänder gegliedert. Als Material ist Sichtbeton ggf. mit Sandsteinmehl eingefärbt vorgesehen, um einen warmen an historische Fassaden angelehnten Farbton zu erhalten, in Teilbereichen der Widerlagerwand wird die Oberfläche handwerklich nachbearbeitet und z. B. gestockt.
Entwurf
Ausgehend von dem Leitgedanken der „Neuinterpretation der Kettenbrücke“ erhält die Brücke eine flach geführte Hängekonstruktion mit Pylonrahmen als Brückenauftakt.
Der dreieckige Pylonrahmen greift das Thema historischer Hänge- und Kettenbrücken auf, einen massiv und oft bildhaft gestalteten Brückenauftakt zu schaffen und wird als zeitgemäße technische Skulptur gestaltet. Er ist aus Stahl entsprechend des Kräfteverlaufs geformt und veranschaulicht deutlich seine konstruktiv-statische Aufgabe. Der Betonsockel, der als scheibenartiger Pfeiler in die Bestandsuferwand einschneidet, hebt ihn leicht hervor und unterstreicht seine skulpturhafte Wirkung. Das doppelte Tragseil, das im Pylonkopf verankert ist, trägt 16 Hänger für die Brückentafel, die aus einer orthotropen Platte in Stahl, unterstützt durch zwei parallele Hauptträger mit Querträgern alle 4,00 m, gebildet wird.
Perspektive
Ansicht
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