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| Bamberg, 2006 |
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Spannweite 85,00 m
Nutzbreite 14,50 m
Bauhöhe 1,50 m |
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| Querschnitt |
Die Widerlager sind kontrastierend
zu der schlanken Stahlkonstruktion als massive Stahlbetonkonstruktion
ausgebildet, die mit den Pylonsockeln zu einer Figur zusammengezogen
sind.
Die Oberfläche ist teilweise vertikal durch schmale Bänder
gegliedert. Als Material ist Sichtbeton ggf. mit Sandsteinmehl eingefärbt
vorgesehen, um einen warmen an historische Fassaden angelehnten Farbton
zu erhalten, in Teilbereichen der Widerlagerwand wird die Oberfläche
handwerklich nachbearbeitet und z. B. gestockt. |
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Entwurf
Ausgehend von dem Leitgedanken der „Neuinterpretation
der Kettenbrücke“ erhält die Brücke eine flach
geführte Hängekonstruktion mit Pylonrahmen als Brückenauftakt.
Der dreieckige Pylonrahmen greift das Thema historischer Hänge-
und Kettenbrücken auf, einen massiv und oft bildhaft gestalteten
Brückenauftakt zu schaffen und wird als zeitgemäße
technische Skulptur gestaltet. Er ist aus Stahl entsprechend des Kräfteverlaufs
geformt und veranschaulicht deutlich seine konstruktiv-statische Aufgabe.
Der Betonsockel, der als scheibenartiger Pfeiler in die Bestandsuferwand
einschneidet, hebt ihn leicht hervor und unterstreicht seine skulpturhafte
Wirkung. Das doppelte Tragseil, das im Pylonkopf verankert ist, trägt
16 Hänger für die Brückentafel, die aus einer orthotropen
Platte in Stahl, unterstützt durch zwei parallele Hauptträger
mit Querträgern alle 4,00 m, gebildet wird. |
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